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Status des Offshore-Windenergiezubaus in Deutschland

Erstes Halbjahr 2026

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Stand: 30. Juni 2026

1.764 Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) | 10,8 GW Leistung in Betrieb

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Offshore-Windenergiezubau


Zum 30. Juni 2026 sind in Deutschland 1.764 Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) mit einer installierten Gesamtleistung von rund 10,8 GW in Betrieb. Im ersten Halbjahr 2026 speisten 84 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,1 GW erstmals ins Netz ein.

Inklusive der im ersten Halbjahr 2026 errichteten Anlagen befinden sich zur Jahresmitte 2026 insgesamt 1.786 Offshore-Windenergie-anlagen vor der deutschen Küste, für 22 dieser Anlagen steht die erste Netzeinspeisung und damit die Inbetriebnahme noch bevor. Zusätzlich sind 65 Fundamente im Meeresboden installiert, die in den kommenden Monaten mit Anlagen ausgestattet werden sollen.


Für die kommenden zehn Jahre ist eine deutliche Steigerung der installierten Gesamtleistung vor-gesehen. Dies setzt ein hohes jährliches Zubau-niveau und die planmäßige Inbetriebnahme aller geplanten Anlagen voraus.

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Ausbauziele Offshore-Windenergie

Die Ausbauziele für die Offshore-Windenergie im Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) sehen vor, dass die installierte Leistung von Offshore-Windenergieanlagen am Netz bis zum Jahr 2030 auf insgesamt mindestens 30 GW, bis zum Jahr 2035 auf mindestens 40 GW und bis zum Jahr 2045 auf mindestens 70 GW gesteigert wird.
Zur Erreichung der Ausbauziele, trifft das Bundes-amt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im Flächenentwicklungsplan (FEP) fortlaufend neue Festlegungen zum künftigen Ausbau, ins-besondere zu den Windenergieflächen und den zugehörigen Netzanbindungen, den Kalender-jahren der Ausschreibungen und vorgesehenen Inbetriebnahmen. Der FEP

2025 wurde im Januar 2025 veröffentlicht, im Januar 2026 folgte die erste Änderung und im Juni 2026 der Entwurf zur zweiten Änderung. Die erste Änderung legte die Verschiebung der Ausschreibungen und Inbe-triebnahmen einiger Flächen und Netzan-bindungen fest. Der Entwurf zur zweiten Änderung sieht weitere Verschiebungen und auch die Streichung von Ausschreibungen vor.


Insgesamt reichen die aktuellen Planungen bis 2035 und umfassen eine Gesamtleistung von ca. 41 GW. Zur Jahresmitte verteilt sich diese auf unterschiedliche Entwicklungsstadien. Ein Anteil von 10,8 GW befindet sich bereits in Betrieb, weitere 1,3 GW sind in Bau und für 2,6 GW wurde eine finale Investitionsentscheidung getroffen. In der Projektrealisierung weniger weit vorange-schritten sind 17,5 GW, die einen Zuschlag bzw. Netzanbindungsanspruch vorweisen und 9 GW, die bisher lediglich für die Ausschreibungen vor-gesehen und noch an keinen Projektentwickler vergeben sind. Damit ist das Ausbauziel für 2030 zeitlich nicht mehr zu erreichen, das Ausbauziel für 2035 könnte bei plangemäßer Umsetzung aller Projekte erreicht werden und für das Ausbauziel 2045 sind noch weitere Festlegungen erforderlich.

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Aktivitäten in den Offshore-Windenergieprojekten

Zur Jahresmitte 2026 befinden sich in Deutschland 31 Offshore-Windenergieprojekte (OWP) voll-ständig in Betrieb. Im OWP Borkum Riffgrund 3 wurde die Installation der Anlagen Anfang 2025 abgeschlossen. Im Projekt EnBW He Dreiht ist die Installation der Anlagen weitgehend abge-schlossen. In beiden Projekten wurde bereits ein Großteil der Anlagen in Betrieb genommen, die verbleibenden Anlagen sollen im zweiten Halbjahr 2026 folgen.

Im Nordseecluster A (NC 1 und NC 2) sowie im OWP Windanker wurden die Funda-mente zum Jahresende 2025 erfolgreich installiert. Im Nordseecluster A begann die Anlagen-installation im Juni 2026. Diese Arbeiten wurden im OWP Windanker im Juli 2026, also im zweiten Halbjahr 2026, gestartet. Ebenfalls im Juli 2026 war der Baubeginn im OWP Nordlicht I. Weitere 15 Projekte befinden sich noch in einem früheren Stadium der Umsetzung.


Weitere Informationen erhalten Sie im PDF-Dokument zum Download:

Status Quo Offshore-Windenergie Deutschland (PDF)

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